Mike McDaid - I was born in a crossfire hurricane. No I wasn’t
actually I was born in Weybridge Surrey England and as all our friends
and relation down in the south of England. Came from good old Liverpool
I grew up with two big influences. Andy Rohrbach - In den Jahren 1975/1976 wurde in Basel die St. Jakobshalle gebaut. Als 10-jährige "Trottidrivers" erkundeten wir die Halle schon im Rohbau. 1977 fanden die ersten Rockkonzerte statt: Uriah Heep, Queen und Jethro Tull waren die Rockgrössen zu jener Zeit, die sich in der St. Jakobshalle die Ehre gaben. Logischerweise hatten wir kein Geld um Tickets zu kaufen. Fr. 22.-- der damalige Eintrittspreis war in den 70er Jahren etwa das Sackgeld eines Jahres! Da wir die Halle in- und auswendig kannten, wir als 12-jährige Kinder beim ausschnaufen noch schmächtiger wurden als wir schon waren, schafften wir es tatsächlich mit schieben und zerren zwischen Betonpfeiler und Glaswand in den Innenbereich der Halle zu gelangen. Mit coolem Blick an den Türstehern vorbei, durch die Türe war es um mich geschehen. Meine Halbgötter im Scheinwerferlicht und der brachiale Sound aus den Lautsprechertürmen; "Easy Livin", "Bohemian Rapsody" und "Thick as a brick" als 12-jähriger "live" zu erleben, waren für mich Schlüsselerlebnise. Ich war hin und weg. In der Pause drückten einem die Securitas noch ein Ticket in die Hände um wieder in die Halle zu gelangen. Draussen standen die Fans ohne Ticket. Wir verkauften selbstlos unsere............. und rannten wieder zu unserem Geheimeingang. Selber in die Saiten zu greifen, bedeutet heute für mich längst nicht mehr einem Traum hinterherzulaufen, sondern den Traum vom selber Musik machen zu leben. Urs Rohrbach - In den 80-ern schlängelte sich eine 500 kg schwere, 6m lange monströse Soundmaschine durch die Landschaften der Discowelt. Das Monster war ein von mir selbstgebautes Basshorn und Bestandteil einer einzigartigen Soundanlage. Das Ding schaffte in einer grossen Halle spielend die 40 Hz Grenze und das Messgerät. Das war einmal.... Roger Sigrist - „Alea iacta est“ oder „die Wege des Herrn sind unergründlich“, so die Aussagen älterer Kulturherren. Aber........das ganze hat wirklich was an sich! Ein Streit zwischen meinem kleinen Bruder und mir anno dazumal, als wir noch kleiner waren, Ordonanztrommeln in der Innerschweiz, Umzug ins Baselbiet, Tambour im Musikverein und in einer Fasnachtsclique und zu guter letzt die Gewissheit, nicht erst Ära bezogen jetztzeitlich Schlagmensch zu sein, sind die Stationen bzw. Vorfahren meiner „Schlagzeugerkarriere“. Diese wird nachträglich massgebend durch Profischlagzeugerlehrer Cosimo Lampis, meiner Favoritenband „Genesis“, das Bandprojekt mit Claudio Salsi „2 Schlagzeuger - 1 Band“ und vor allem durch meinen langjährigen Freund und Gitarristen Andy gefördert und getragen. Andy und ich sind so quasi siamesische Zwillinge oder anders ausgedrückt – Wild Orange Mammuts - und können in Kürze auf eine 25 jährige musikalische Zusammenarbeit zurückblicken. Apropos Freund: Mein zweitbester Freund heisst “Pearl”, ist 8-teilig und hat blondes Holz naturbelassen transparentlackiert. Und was macht man mit guten alten Freunden: Man geniesst, hegt und pflegt sie wie einen guten alten Tropfen Wein. Und was macht man mit seiner guten alten Band: Genau dasselbe!....auf das bis der gute Tropfen leergetrunken sei. „Alea iagta est“. |